Hotelpreise: Wucher, den keiner so nennt

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Es gibt doch den Straftatbestand des Wuchers – warum wird er oft nicht angewendet – weil Macht und Geld hinter dem Täter stehen?

Das war heute die Schlagzeile in der HAZ, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung: „Hotelpreise schockieren CEBIT-Aussteller“.

Für höhere Hotelpreise zu Messezeiten gibt es nach meiner Meinung sowieso fast keinen Sachgrund: wenn schon, dann müsste der Rahmen angemessen sein, auch das ist ja eine juristische Kategorie. Bis zum Doppelten könnte ich das noch für einigermaßen angemessen halten.

Aber statt 49 satte 513 Euro pro Nacht, wie in einem Beispiel, das sind 1100 Prozent – das ist doch eindeutig WUCHER!!! Warum zeigt das niemand an? Geht das hier nach dem Motto „die Kleinen müssen es kaufen, die Großen lässt man laufen“ – oder wie heißt der Spruch?

Den Betroffenen kann man nur raten, sich jeweils in den nächsten ICE zu schwingen und entweder nach Hause zu fahren oder in eine Nachbarstadt und am nächsten Morgen zurückzukehren, die Gesamtrechnung dürfte günstiger sein …

Bildquelle (das Bild hat keinen direkten Bezug zum Artikel, es ist nur irgendein, sicherlich positives Beispiel): http://www.quality-hotels-birmingham.com/

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